Maelas Ammelie - Ammy

Hallo liebe Pamela und Rudel,

 

ich wollte euch mal kurz Bescheid geben, wie es mir so in meinem neuen Zuhause geht. Wie ihr ja wisst, wohne ich seit August in der wunderschönen Südsteiermark. Meine Familie besteht aus 4 Personen, wobei 2 davon noch Kinder sind - somit gibt es immer irgendetwas Aufregendes zu erleben. Auch ich halte sie immer wieder auf Trab, damit Langeweile kein Thema ist. Überhaupt, seitdem ich im Flegelalter bin, geb ich mir dabei noch mehr Mühe.

Meine Familie hat sehr viel Geduld mit mir und wenn alles zusammen zu viel wird, nimmt mich mein Herrchen und geht mit mir eine Runde. Da gibt es so viel zu erschnüffeln, dass ich gar nicht dazukomme, mir die wunderschöne Gegend anzusehen. Meine Schnauze ist fortwährend am Boden. Es wäre doch ein Jammer, wenn ich einen Geruch nicht aufschnappen würde.

Erst vor kurzem war ich mit meiner Familie bei einem Staudamm. Ich sag euch was: Da waren Enten, Gänse, Schwäne und sogar 2 Otter durfte ich erschnüffeln. Das war spannend. Spannend ist überhaupt das Stichwort: Wenn mich jemand freundlich begrüßt, dann bin ich ebenso freundlich und versuche mit allen Mitteln diese Freundlichkeit zu erwidern – und zwar mit Luftsprüngen. Dann spannt die Leine meines Herrchens ganz schön.

Bei uns in der Gasse gibt es viele Hundefreunde. Gleich neben mir wohnt meine beste Freundin Sissi,  ein Jack Russell Terrier. Als wir uns kennenlernten, waren wir noch ziemlich gleich groß und Sissi hatte beim Spielen die Pfote oben. Doch mittlerweile ist sie massiv geschrumpft. Ich hab keine Erklärung dafür. Nur der Maschendrahtzaun hindert uns zeitweise am Spielen – ich weiß auch nicht, was der da zwischen uns soll. Darum haben wir uns darauf geeinigt, dass wir gemeinsam den Zaun „abbauen“. Wir haben noch ein großes Stück Arbeit vor uns, doch ein kleines Loch haben wir schon vor Wochen geschafft. Nur leider wurde dies von unseren Besitzern bemerkt… Aber ich verspreche euch, wir werden weiter unser Bestes geben.

In der Weihnachtszeit habe ich jedoch beschlossen, sehr artig zu sein. Deshalb wird der im Wohnzimmer aufgestellte Christbaum erst in ein paar Tagen von mir auseinander genommen. Das wird ein Vergnügen – zumindest für mich. Aber auch meine Familie wird sich freuen, wenn sie diesen schweren Baum nicht als Ganzes heraustragen müssen, sondern in Stückchen. Ich versuche mich eben nützlich zu machen, wo es geht.

Wenn jemand Fremdes mein Grundstück betritt, habe ich mir seit 2 Wochen angewöhnt, denjenigen anzubellen und meine Nackenhaare aufzustellen. Es kann doch schließlich nicht sein, dass jeder ohne Voranmeldung einfach durch mein Tor spaziert.

Mein Lieblingshobby im Winter ist, Jonas die Mütze vom Kopf zu stibitzen und Reißaus zu nehmen. Im Frühjahr steige ich dann wieder auf Schuhe um, hab ich mir gedacht. Auch das Schlitten fahren ist nicht ohne. Da laufe ich am liebsten den Kindern hinterher und versuche, den Bob zu beißen.
Mit Marie kuschle ich besonders gern. Sie ist ja in etwa gleich groß wie ich, daher benehme ich mich bei ihr besonders.

Es warten spannende Jahre auf mich und meine Familie und darauf freue ich mich schon sehr.

Eure Ammelie (Ammy)

 

 

 

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© maelas-labradors, Pamela Wagner-Baumgartner

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