Was braucht mein Labrador?

Neben viel Liebe, Geduld und Verstand braucht Ihr kleiner Labrador natürlich auch einige andere Dinge um glücklich und so richtig zufrieden zu sein und sich im neuen zu Hause schon bald so richtig hundewohl zu fühlen. Einige Dinge sollte auf jeden Fall schon besorgt werden, bevor der Welpe einzieht.

 

Da wäre zum Beispiel einmal der

Schlafplatz

 

Wie man sich bettet, so liegt man (hund)

Der Schlafplatz sollte so gewählt werden, dass Ihr Welpe seine nötige Ruhe und Schlaf finden kann und dennoch nicht von seiner Familie isoliert ist. Es sollte ein Platz sein, wo sich der Welpe ungestört zurückziehen kann, denn dies ist gerade für einen jungen Hund von sehr großer Bedeutung. Fehlende Ruhe oder Schlaf kann sich negativ auf die Entwicklung des Hundes auswirken. Ein kleiner Welpe braucht noch sehr viel Schlaf, dieser wird auch nur kurz für Spielphasen und Fresszeiten unterbrochen. Auch Kinder sollte die Schlafenszeiten des Welpen akzeptieren. Zusätzlich sollte der Platz vor Zugluft geschützt sein und wenn möglich nicht direkt vor einem Heizkörper sein. (Oder man dreht diesen etwas zurück).

 

Die ersten Nächte sollte Ihr kleiner Welpe neben Ihnen verbringen dürfen. Dies gibt Sicherheit im neuen, noch nicht vertrauten Heim und verstärkt die Bindung zu Ihnen und dem neuen Rudel/der neuen Familie. Zusätzlich bekommen Sie auch sofort mit, wenn Ihr Welpe sich lösen muss, da er Sie dann wahrscheinlich mit Winseln wecken wird und Sie seine Unruhe sofort bemerken. Eine weitere Möglichkeit wäre es natürlich, Ihren Welpen anfänglich in einem Softkennel, einer Stoff-Hundebox in der Nacht schlafen zu lassen. So kann er nicht ausreißen und unbemerkt, während Sie schlafen sich irgendwo lösen. Im Normalfall will kein Welpe/Hund seinen Schlafplatz verunreinigen und er wird sich bemerkbar machen.

 

 

An Hundebetten gibt es viele Möglichkeiten. Auf jeden Fall sollte die Einlage oder der gesamte Überzug des Hundebettes waschbar sein. Ob Hundesofa, Hundeliege, Plastikwanne mit Einlage oder Weidenkorb mit gemütlichem Kissen... hier ist je nach persönlichem Geschmack aus einer Vielzahl an Möglichkeiten zu wählen. Zu beachten wäre evtl nur, dass ein Welpe einen Weidenkorb sicher "zum Fressen" gern hat. Grundsätzllich sollte das Bett passend für den erwachsenen Hund gekauft werden und für den Welpen dann mit einer (Einlage-)Decke gemütlich und anschmiegsam gemacht werden.

 

Auch eine einfache Hundedecke ist eine gute Alternative und eignet sich besonders für den kleinen Welpen.

Wir empfehlen die Verwendung von Vetbeds, diese haben eine flauschige, isolierende Oberfläche, die es in verschiedenen Designs gibt, und eine gummierte Unterseite, so kann die Auflage auch auf sehr glatten Böden nicht verrutschen. Feuchtigkeit wird immer nach unten abgleitet und somit liegt Ihr Hund niemals im Nassen. Diese Decke eignet sich zu Hause als Teppich oder auch im Hundebett oder in der Autobox. Zusätzlich ist sie bei 40 Grad waschbar und auch trocknergeeignet und sind einfach auf die benötigte Größe zuschneidbar. Wir selbst verwenden die Vetbeds seit jeher und sind mehr als zufrieden.

Der Futterplatz

Sie können sich schon im Vorfeld Gedanken darüber machen, an welchem Platz Ihr Welpe fressen soll und wo dauerhaft Futter- und Wassernapf stehen sollen. Der Welpe kann sich dann von Anfang an diesen Platz gewöhnen.

 

Auch an Futter- und Wassernäpfen gibt es viele Auswahlmöglichkeiten. Besonders geeignet finden wir Edelstahlnäpfe mit breiter Standfläche unten und einem Gummirand, der das Verrutschen des Napfes verhindert. Diese Näpfe können im Geschirrspüler leicht gereinigt werden. Es gibt sie auch mit Spritzrand, damit beim Trinken nicht zuviel Wasser daneben geht. Da der Labrador gerne "Überschwemmungen" herbeiführt, sind solche Näpfe sicherlich zu empfehlen.

Weiters gibt es gerade wenn man im Auto unterwegs ist, Reisenäpfe und auch faltbare Trinknäpfe oder aber auch Wasserflaschen, die man sehr einfach auf längere Wanderungen oder Ausflüge mitnehmen kann.

 

Aus eigener Erfahrung empfehlen wir den Buddy-Bowl, eine Wasserschüssel, die so gemacht wurde, dass tatsächlich keinerlei Wasser auslaufen kann, auch wenn die Schüssel komplett auf den Kopf gestellt wird. Wir verwenden diese Schüssel auch sehr gerne in unserer Auto-Hundebox.

Halsband, Leine & Co

Auch hier hat man die Qual der Wahl.

Halsbänder, Brustgeschirre und Halsbänder aus Nylon mit oder ohne Neopren gibt es in allen möglichen Farben, Formen und Längen. Auch aus Leder gibt es wunderschön gefertigte Halsbänder und Leinen. Allerdings würden wir diese erste für den ausgewachsenen Hund empfehlen, da man ja doch am Anfang für den Welpen ein kleineres, schmäleres Halsband und eine dazupassende Leine aussuchen wird. Wir empfehlen anfänglich auch ein gepolstertes Brustgeschirr, da sich der Welpe und Junghund hier nicht so leicht herauswinden kann. Allerdings muss man hier sehr auf die Verarbeitung und Form Acht geben. Das Brustgeschirr sollte auch überall verstellbar sein, also im Halsbereich, Brustbereich und auch "unten".

Grundsätzlich muss man sowieso immer darauf aufpassen, dass man weder mit Halsband noch mit Brustgeschirren "auf Zug" spazieren geht. Der kleine Welpe muss von Anfang an daran gewöhnt werden, dass er sobald er nach vorne zieht, nicht weiterkommt und man/frau sofort stehen bleibt. NIEMALS darf der Welpe/Junghund mit Ziehen an sein Ziel kommen. Behält man/frau dies stets im Hinterkopf, hat man schon einen wichtigen Grundstein für die spätere Leinenführigkeit gelegt.

 

 

Die für Retriever auch gern verwendeten Retrieverleinen und auch Halsungen sollten immer nur dann verwendet werden, wenn der Hund nicht mehr an der Leine "zieht" also schon über einen guten Grundgehorsam verfügt und auf jeden Fall sollten diese über einen Zugstopp verfügen, da es sich sonst tatsächlich um "Würgebänder" handelt. Auch diese Leinen gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen.

Spielen und Beschäftigung

Spielen ist in der Erziehung des Welpen von sehr großer Bedeutung. Durch das gemeinsame Spiel lernt Ihr Welpe für's Leben. Es vermittelt dem Kleinen Vertrautheit, Sicherheit und sein Sebstbewusstsein wird gestärkt. Zusätzlich werden die soziale Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund intensiviert.

 

Allerdings gibt es einige Spielregeln, deren Einhaltung von großer Wichtigkeit sind.

 

1. Das Spiel sollte immer vom Menschen ausgehen.

2. Es sollte NICHT unmittelbar nach dem Fressen stattfinden. Auch sollte man auf den Untergrund achten ( Vorsicht bei rutschigen Böden - Verletzungsgefahr!)

3. Das Spiel sollte immer leicht variiert werden, damit die Spannung erhalten bleibt und der Welpe nicht das Interesse am Spiel mit Ihnen verliert.

4. Spiel muss dem Alter des Hundes angepasst werden!

5. Beenden Sie das Spiel wenn es am schönsten ist.

6. Achten Sie darauf, dass Sie immer der souveräne Part in der Mensch-Hund-Beziehung sind.

7. Sie bestimmen wann, wie, wo und auch das Ende des Spiels.

 

Spiele, die man vermeiden sollte:

.) grobe Zieh- und Zerrspiele (vor allem beim Retriever sollte die Weichmauligkeit unbedingt erhalten bleiben)

.) Nachlaufspiele, bei denen der Mensch dem Hund hinterherläuft

 

Es gibt eine ganze Reihe an Spielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihren Welpen.

Neue Spielsachen sollte der Labrador erst einmal unter Aufsicht testen. Womöglich zerkaut er etwas, das Spielzeug geht kaputt, Füllung fliegt herum und Verletzungsgefahr besteht. (Quieker bei Stofftieren, zb)

 

 

 

Geistige Beschäftigung für den Labrador – Intelligenzspiele

Hier haben wir einige der bekannteren Intelligenzspiele und Beschäftigungsspiele für den Labrador Retriever zusammengestellt.

In die Kategorie der Intelligenz- und Geschicklichkeitsspiele fallen unter anderem:

 

  1. Futterball (zb KONGS)
  2. Fährtensuche
  3. Suchspiele

 

 

Spiele/Beschäftigung für draußen:

 

Apportierspiele eignen sich für einen Labrador natürlich besonders gut. Geeignet dafür sind sogenannte Dummy, die es in unterschiedlichen Ausführungen, Farben und Gewichten gibt.

Hier sei eine Warnung in Bezug des althergebrachten “Stöckchenwerfens” angebracht: Es kann im Eifer des Gefechts vorkommen, dass Hunde ihren Gaumen oder Rachen auf einem Stock “aufspießen”.

Zusätzlich besteht Verletzungsgefahr durch Holzsplitter. (Zahnfleisch, Zähne)

 

**NEWS**NEWS**

Unseren nächsten Wurf planen wir für den Winter 2018/19.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© maelas-labradors, Pamela Wagner-Baumgartner