Ein Labrador zieht ein

  • Ein Welpe bleibt nicht immer süß, klein und niedlich.

        Ein ausgewachsener Labrador Retriever ist ein kräftiger, temperamentvoller

        Hund. Die Schulterhöhe einer Hündin beträgt 54-56cm, die eines Rüden 56 bis

        57 cm. Das Gewicht pendelt sich je nach dem zw. 28-40 kg ein.

  • Ein Welpe benötigt viel Aufmerksamkeit und Geduld. Stubenreinheit kommt nicht von alleine und muss "geübt " werden.

 

  • Auf keinem Fall sollte ein Welpe ein Spielzeug für Kinder sein. Allzu schnell verlieren diese ihr Interesse daran oder sind überfordert.

 

  • Der Hund muss von ALLEN gewollt werden.

 

  • Ein Labrador Retriever erreicht ein Durchschnittsalter von ca. 12-14 Jahren.

        Man sollte sich darüber im Klaren sein, wenn man einen Welpen bei sich

        aufnimmt.

 

  • Ein Labrador braucht UNBEDINGT den Kontakt zu seiner Familie, als Schutzhund, nur im Garten oder sogar im Zwinger lebend, ist er gänzlich UNGEEIGNET!!

 

  • Ein Labrador ist ein sehr anpassungsfähiger, unerschrockener und geduldiger Hund, der aber aufgrund seiner hohen Intelligenz und seinem Arbeitseifer (will to please)  auf jeden Fall ausreichend gefordert und rassetypisch beschäftigt werden muss.

 

  • Ein Labrador Retriever ist ein JAGDHUND! (retrieve = zurückbringen/apportieren)

 

  • Aufgrund dieser Veranlagung, trägt er irrsinnig gerne allerlei Dinge im Maul spazieren... und das kann, in Welpen-/Junghundzeiten natürlich auch einmal etwas sein, dass wir für unseren Teil als nicht sehr toll empfinden. (zB gebrauchte Taschentücher, die auf der Straße gefunden werden, tote Mäuse,...) Man muss sich darüber im Klaren sein, dass das Tragen/Apportieren ein rassetypisches Merkmal darstellt, das nicht "wegtrainiert" werden sollte, vielmehr sollte man es durch entsprechendes Training in die richtigen Bahnen lenken.

 

  • Die Wasserliebe ist angeboren.

        Ein Labbi liebt Wasser in jeglicher Form... nicht nur das klare, saubere Wasser.

        Auch Pfützen, stinkige Tümpel und sonstige Formen von Wasser werden

        freudig erkundet.

        Damit muss man rechnen und leben. Das Gute: Ihr Haarkleid ist sehr gut

        daran angepasst und sie sind hervorragende Schwimmer.

 

  • Ein Labrador will IMMER bei seinem Menschen sein. Dies sollte bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden bzw. schon im Vorfeld klären, wer auf den Hund aufpasst, wenn man mal etwas weiter verreist. (Urlaubsbetreuung?)

        Und: Ein Labbi ist hitzeempfindlich!!

 

  • Der Labradorwelpe muss, so wie jeder andere Hund auch, langsam ans Alleinebleiben gewöhnt werden und sollte später einmal nicht länger als 4 Stunden alleine gelassen werden.

 

  • Auch wenn der Labrador Retriever als sehr "einfach" zu erziehender Hund gilt, so muss doch Erziehung stattfinden!!

 

  • Und zu guter Letzt: Wenn man bereit ist, für einige Jahre Verantwortung zu übernehmen, Geduld aufzubringen, Hundeschule und Trainings zu absolvieren, Zeit zu investieren (Training, Pflege, Spaziergänge) und natürlich auch Geld (Futter, Tierarztkosten, Impfungen, Spielzeug, etc.), sich auch bewusst ist, dass ein Hund nicht nur Freude, sondern auch Arbeit macht (Haare, Schmutz ,...), dass er vielleicht im Alter mehr Aufmerksamkeit braucht und noch immer aus voller Überzeugung sagt, dass man bereit ist für einen Labbi  - so sollte der Erfüllung dieses Wunsches nichts mehr im Wege stehen!

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Unseren nächsten Wurf planen wir für den Winter 2018/19.

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© maelas-labradors, Pamela Wagner-Baumgartner