Abholung, Heimfahrt und die ersten Tage zuhause

Es ist soweit.... endlich können Sie Ihr neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen.

 

Damit auch bei der Abholung und Heimfahrt alles gut verläuft, würden wir Sie bitten, einige Dinge zu berücksichtigen:

Planen Sie die Abholung bitte wenn möglich so ein, dass Sie gegen Mittag bzw am frühen Nachmittag wieder zuhause sind. So kann sich der Welpe noch vor der ersten Nacht an sein neues Zuhause gewöhnen. Nehmen Sie sicherheitshalber eine Rolle Küchenpapier und Wasser mit (man kann ja nie wissen - auch Ihr Welpe ist nervös). Wenn Sie eine weitere Fahrstrecke vor sich haben, dann machen Sie bitte ca. alle 150 Kilometer eine Pause und geben Sie Ihrem neuen Familienmitglied die Möglichkeit sich zu lösen und ein wenig die Beine zu vertreten. Natürlich immer angeleint und unter Aufsicht!

Am besten fahren Sie zu zweit - so kann sich immer einer um den Welpen kümmern.

Wenn Sie es wüschen, wird Ihr Welpe schon bei uns spielerisch an seine Transportbox gewöhnt, so kann er dann schon in einem für ihn "gewohnten" Umfeld verreisen.

 

Zuhause angekommen

 

Wenn Sie zuhause angekommen sind, gehen Sie als erstes an die Stelle, an dem er zukünftig liegen soll. Geben Sie dem Hund Zeit. Er will seine neue Umgebung erkunden. Legen Sie sich einfach zu ihm auf dem Boden, um erstes Vertrauen zu gewinnen. Ist er vom Wesen her ein „Kuschelhund“, wird er sich vielleicht an sie kuscheln. Wenn er nach der Fahrt müde ist, lassen Sie ihn schlafen. Geben Sie dem Hund Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen und zwingen  Sie ihm auch keinen Kontakt auf. Sicher hat er etwas Hunger. Geben Sie ihm Futter und Wasser. Verzweifeln Sie nicht, wenn der Welpe das Essen zunächst ablehnt. Einige Tiere haben in den ersten Tagen Umstellungsschwierigkeiten und daraus bedingt wenig Appetit.

 

Die ersten Tage zuhause

In den ersten Tagen zuhause sollte der Welpe nur die Familie und damit die Bezugspersonen kennenlernen. Auch wenn Sie stolz auf Ihren Labrador sind, sollten Sie Bekannte, Verwandte und Freunde auf später vertrösten. Nach der Eingewöhungsphase kann der Hund auch an weitere Menschen gewöhnt werden.

Gerade in den ersten Tagen neigt man dazu, die Welpen zu herzen und mit Liebe zu überschütten. Denken Sie aber daran, dass auch (und gerade) der Welpe seine Ruhephasen braucht. Noch wichtiger ist, dass der Welpe sofort lernen muss, dass er nicht ständig im Mittelpunkt steht. So schwer es Ihnen vielleicht fällt, dies ist ein wichtiger Baustein im Leben des Labradors. Eine Hundebox kann hier Hilfe schaffen und dem Hund einen Rückzugsraum bieten.

 

Machen Sie in den ersten Tagen auch keine Ausflüge und überfordern Sie Ihren Labrador Welpen nicht. Die Umstellung auf Ihr zuhause „stresst“ den Welpen schon mehr als genug.

 

 

Stubenreinheit

 

Auch wenn Welpen relativ schnell stubenrein werden, ist in den ersten Tagen zuhause etwas Geduld gefragt. Wenn der Welpe sich lösen  muss, schnuppert er oft aufgeregt, dreht er sich im Kreis und geht in die Hocke. Dann heißt es, den Labrador Welpen packen und schnell in den Garten oder vor die Tür bringen. Lassen Sie Ihren Welpen anfangs immer an der selbe Stelle sich lösen und loben Sie ihn überschwenglich dafür.... er möchte Ihnen gefallen und es auf jeden Fall richtig machen. Am besten ist er immer in Ihrer Nähe, denn nur dann haben  ihn andauernd im Blick. Und nur dann werden Sie merken, wenn es Zeit ist, das Geschäft zu verrichten.

Als Faustregel gilt: SOFORT nach dem Aufwachen, nach dem Fressen (bitte immer an der Leine)und nach jedem Mal spielen.

In den ersten Wochen muss man auch damit rechnen, dass der Welpe mind 2mal in der Nacht ins Freie muss. Wenn er zum Schlafen in eine Box kommt, wird er schneller lernen, zu melden ( er wird winseln) wenn er hinaus muss und lernt so schneller, dass er draußen sein Geschäft verrichten muss.

 

Sollte doch einmal ein Missgeschick passieren ....

Erwischen Sie Ihren Welpen "inflagranti" dann mit einem lauten "NEIN" ihr Missfallen dazu äußern, ihn hochheben und zu der Stelle hinaus bringen, wo er sich lösen darf.

NIEMALS- wirklich NIEMALS darf Ihr Welpe zur Bestrafung mit der Nase ins sein Geschäft gestoßen werden.

Und wenn man das Malheur erst später entdeckt: Ruhig und ohne viel Aufsehens einfach die Stelle säubern und desinfizieren - schimpfen nützt jetzt NICHTS mehr.

 

Stubenreinheit passiert nicht von heute auf morgen - ein Welpe muss sich schon deswegen öfters lösen, weil aus anatomischen Gründen seine Blase auch noch nicht sehr groß ist!!

 

 

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© maelas-labradors, Pamela Wagner-Baumgartner

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